Familie Tatang hat konsequent zu Ende gedacht: Wer die Heizung auf Strom umstellt, sollte diesen Strom selbst erzeugen. Bosch-Wärmepumpe, 9,9 kWp Photovoltaik und ein 11,5-kWh-Speicher arbeiten über ein Energiemanagement direkt zusammen, umgesetzt in einer Woche, doppelt gefördert.
Die Ausgangslage war typisch: eine Gasheizung von 1995, eine steigende Stromrechnung und ein Dach, das nichts zu tun hatte. Familie Tatang wollte keine halben Maßnahmen, sondern beides in einem Zug lösen.
Die Doppelhaushälfte mit 150 m² bietet dafür gute Voraussetzungen: ein gemischtes Heizsystem aus Heizkörpern und Fußbodenheizung und Dachflächen nach Süd und Nord.
Der Kern der Lösung ist die Direktkopplung: Tagsüber lädt die Sonne den Speicher und versorgt die Wärmepumpe, das Energiemanagement verteilt den Strom dorthin, wo er gerade den größten Nutzen hat.
Das Objekt im Überblick
Eine Wärmepumpe verbraucht Strom, vor allem in der Übergangszeit. Wer diesen Strom vom eigenen Dach bezieht, heizt zu Erzeugungskosten statt zu Netzpreisen. Genau dafür wurden die 9,9 kWp mit 22 Modulen auf beide Dachseiten verteilt.
Die Bosch Compress 6800i AW mit 7 kW deckt die Heizlast des teilmodernisierten Hauses, der 227-Liter-Speicher übernimmt das Warmwasser. Der 11,5-kWh-Stromspeicher verschiebt den Solarstrom in den Abend.
Ergebnis der Kopplung: Von März bis Oktober läuft das gesamte Energiesystem nahezu vollständig autark, im Jahresmittel liegt die Unabhängigkeit bei 75 bis 85 %.
Jeder Schritt getaktet, damit der Alltag im Haus so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.
Dachfläche eingemessen, Unterkonstruktion montiert, alle 22 Module installiert und mit Wechselrichter und Speicher verbunden.
Rückbau der Gasheizung, Aufstellung von Innen- und Außeneinheit, Einbindung in Heizkörper- und Fußbodenkreis samt Warmwasserspeicher.
Energiemanagement eingerichtet, Lastprofile abgestimmt, Einweisung der Familie und Übergabe des betriebsbereiten Gesamtsystems.
Aus dem alten Heizsystem wurde ein sauber geplanter Umstieg, ohne Kompromisse bei der Auslegung:
Die neue Anlage
Der Heizungstausch macht Projekte wie dieses zum Fall für die KfW-Heizungsförderung: 30 Prozent Basisförderung plus 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus für den Tausch der alten Heizung. Den Antrag stellen wir vor der Bestellung, damit der Zuschuss gesichert ist, bevor die Montage beginnt. Bei förderfähigen Kosten von bis zu 28.000 Euro im Einfamilienhaus sind das im Standardfall bis zu 12.880 Euro Zuschuss.
Alles zur Förderung 2026KfW-Programm 458, Stand: BEG-Reform vom 21. Juli 2026. Boni kombinierbar bis maximal 70 %, für Haushalte mit niedrigem Einkommen bis 80 % der förderfähigen Kosten. GIEDORF übernimmt Prüfung und Antragstellung komplett.
Essen gehört fest zu unserem Einsatzgebiet: Beratung, Planung und Montage kamen komplett von eigenen GIEDORF Monteuren, vom Meisterbetrieb der SHK-Innung mit Sitz in Neuss. Keine Subunternehmer, keine Schnittstellen, ein Festpreis.
Und weil wir mit festen Regionalteams arbeiten, bleibt auch nach der Übergabe jemand erreichbar, der die Anlage kennt.