Abgeschlossenes Projekt · Wärmepumpe · Swisttal bei Bonn

Wärmepumpe im Niedrigenergiehaus. Die Heizung, die das Haus verdient.

Das Haus von Familie Schnicke war gut gebaut und gut gedämmt, nur die Gasheizung passte nicht mehr dazu. Mit niedriger Heizlast ist ein Niedrigenergiehaus der Idealfall für eine Wärmepumpe: kleine Anlage, hohe Effizienz, rund 1.055 Euro Ersparnis pro Jahr.

Einfamilienhaus · Swisttal bei Bonn Abgeschlossen 2026 Eigene GIEDORF-Teams
Wärmepumpe am Einfamilienhaus von Familie Schnicke in Swisttal bei Bonn
Das Projekt in Kürze
  • 1Demontage der Altanlage
  • 2Fundament & Aufstellung der
  • 3Installation & Systemintegration
  • 4Inbetriebnahme & Abnahme
5 kWHeizleistung
6,6 kWNorm-Heizlast
BuderusHersteller
147 m²Wohnfläche, komplett versorgt
Ausgangssituation

Ein gut gebautes Haus. Und eine Heizung, die endlich dazu passt.

Manche Häuser sind von vornherein so gebaut, dass eine Wärmepumpe ideal funktioniert. Das Einfamilienhaus von Familie Schnicke gehört dazu. Errichtet 2008 als Niedrigenergiehaus nach KfW-60-Standard, verfügt es über eine solide Dämmhülle und durchgehende Fußbodenheizung, beides Voraussetzungen, die einen hocheffizienten Wärmepumpenbetrieb ermöglichen.

Die bisherige Niedrigenergie-Gastherme hatte ihren Job solide gemacht, aber das Potenzial des Hauses nicht voll ausgeschöpft. Denn ein gut gedämmtes Haus mit Fußbodenheizung benötigt nur niedrige Vorlauftemperaturen und genau dort läuft eine Wärmepumpe am effizientesten. SCOP 4,5 bei 35 °C Vorlauf: Das bedeutet, dass aus einer Kilowattstunde Strom 4,5 Kilowattstunden Wärme erzeugt werden.

Die Heizlastberechnung nach DIN/TS 12831 ergab einen Wärmebedarf von 6,6 kW, ein niedriger Wert für 147 m², der den guten energetischen Zustand des Hauses widerspiegelt. Auf dieser Basis wurde die Anlage passgenau ausgelegt: leistungsstark genug für alle Lastspitzen, sparsam genug für einen effizienten Dauerbetrieb.

Auf Basis dieser Berechnung wurde die Wärmepumpe passgenau ausgelegt. Nicht überdimensioniert, was unnötige Taktverluste und höhere Betriebskosten bedeuten würde. Und nicht unterdimensioniert, was an kalten Tagen zur Unterversorgung führt. Einfach Technik, die wirklich zum Haus passt: Das ist der Ausgangspunkt jeder GIEDORF-Planung.

Das Objekt im Überblick

  • LageSwisttal bei Bonn, NRW
  • HaustypEinfamilienhaus
  • Wohnfläche147 m²
  • Baujahr2008
  • Bewohner2 Personen
  • Alte HeizungNiedrigenergie-Gastherme (2008)
  • HeizsystemFußbodenheizung
  • BesonderheitKompletter Neuaufbau: 9 neue Heizkörper + neue Leitungsstränge
Technik und Dimensionierung

Darum hat GIEDORF exakt diese Wärmepumpe gewählt. Und keine andere.

Niedrigenergiehaus, Fußbodenheizung, zwei Personen, das ist eine Ausgangssituation, die eine präzise Auslegung begünstigt. Die ermittelte Heizlast von 6,6 kW ist für die Wohnfläche gering, aber realistisch für ein gut gedämmtes Gebäude dieses Standards.

Die Buderus Logatherm WLW176i mit 5 kW Heizleistung wurde passgenau auf diese Anforderungen abgestimmt. Was dieses System besonders wirtschaftlich macht: Die Fußbodenheizung arbeitet mit einer Vorlauftemperatur von nur 35 °C und bei diesen Bedingungen erreicht die Anlage einen SCOP von 4,5. Ein außergewöhnlich hoher Effizienzwert, der die Betriebskosten dauerhaft niedrig hält.

Die Außeneinheit wurde auf dem Garagendach aufgestellt, eine ungewöhnliche, aber technisch durchdachte Lösung, die den verfügbaren Platz optimal nutzt und aufwendige Fundamentarbeiten im Gartenbereich vermeidet.

Neue Inneneinheit der Wärmepumpe in Swisttal
Die kompakte Inneneinheit im Technikraum.
Projektverlauf

Der Projektverlauf im Überblick.

Jeder Schritt getaktet, damit der Alltag im Haus so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.

01

Demontage der Altanlage

Die Niedrigenergie-Gastherme wurde vollständig entleert, demontiert und abtransportiert. Gasrohre und Zuluftleitungen wurden fachgerecht entfernt.

02

Fundament & Aufstellung der Außeneinheit

Für die Aufstellung auf dem Garagendach wurden zwei Kernbohrungen durchgeführt, neue Dachziegel eingesetzt und alle Rohrdurchführungen fachgerecht abgedichtet. Die Außeneinheit wurde anschließend auf dem Garagendach positioniert.

03

Installation & Systemintegration

Kalt- und Warmwasserleitungen, Zirkulationsleitung und Fußbodenheizungsverteiler wurden vollständig neu verlegt. Das Wärmeleitrohr wurde vom Garagendach bis in den Heizungsraum geführt und an das Gesamtsystem angeschlossen.

04

Inbetriebnahme & Abnahme

Anlage befüllt, entlüftet und gespült. Nach abgeschlossener Elektroinstallation wurde die Wärmepumpe in Betrieb genommen, alle Komponenten geprüft und die Anlage mit Abnahmeprotokoll und besenreiner Übergabe an die Familie übergeben.

Das Ergebnis

Was Familie Schnicke mit dieser Entscheidung erreicht hat

Aus dem alten Heizsystem wurde ein sauber geplanter Umstieg, ohne Kompromisse bei der Auslegung:

  • Anlage exakt dimensioniert: 5 kW Heizleistung auf 6,6 kW Heizlast
  • Niedrigenergie-Gastherme (2008) ersetzt durch Luft-Wasser-Wärmepumpe
  • Förderung gesichert, Antrag durch GIEDORF gestellt
  • Ein fester Ansprechpartner, von der Beratung bis nach der Übergabe

Die neue Anlage

  • TypLuft-Wasser-Wärmepumpe
  • HerstellerBuderus
  • Modell InnenLogatherm WLW176i-12 TP70
  • Modell AußenLogatherm WLW-5 MB AR
  • Heizleistung5 kW
  • Norm-Heizlast6,6 kW
  • Speicher70 L integrierter Pufferspeicher

„Die Arbeit mit der Firma GIEDORF war jederzeit einfach unkompliziert!“

Familie SchnickeSwisttal bei Bonn · Wärmepumpeninstallation · Februar 2026
Förderung

So wird ein Projekt wie dieses gefördert.

Der Heizungstausch macht Projekte wie dieses zum Fall für die KfW-Heizungsförderung: 30 Prozent Basisförderung plus 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus für den Tausch der alten Heizung. Den Antrag stellen wir vor der Bestellung, damit der Zuschuss gesichert ist, bevor die Montage beginnt. Bei förderfähigen Kosten von bis zu 28.000 Euro im Einfamilienhaus sind das im Standardfall bis zu 12.880 Euro Zuschuss.

Alles zur Förderung 2026
30 %Basisförderung Wärmepumpe
16 %Klimageschwindigkeitsbonus beim Heizungstausch
46 %Zuschuss im Standardfall
bis 80 %möglich mit Einkommensbonus

KfW-Programm 458, Stand: BEG-Reform vom 21. Juli 2026. Boni kombinierbar bis maximal 70 %, für Haushalte mit niedrigem Einkommen bis 80 % der förderfähigen Kosten. GIEDORF übernimmt Prüfung und Antragstellung komplett.

Warum GIEDORF

Ein Projekt aus einer Hand, mitten in unserem Einzugsgebiet.

Swisttal bei Bonn gehört fest zu unserem Einsatzgebiet: Beratung, Planung und Montage kamen komplett von eigenen GIEDORF Monteuren, vom Meisterbetrieb der SHK-Innung mit Sitz in Neuss. Keine Subunternehmer, keine Schnittstellen, ein Festpreis.

Und weil wir mit festen Regionalteams arbeiten, bleibt auch nach der Übergabe jemand erreichbar, der die Anlage kennt.

Innungsfachbetrieb Sanitär Heizung Klima Mitglied im Bundesverband Wärmepumpe Energiegemeinschaft für die Region Düsseldorf Mitglied im E-Handwerk
Ihr nächster Schritt

Ihr Haus könnte das nächste sein.

Der erste Schritt ist eine kostenlose Beratung: Bestandsaufnahme, Förderprüfung und ein Festpreis-Angebot, das Sie in Ruhe prüfen können. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Beratung anfragen
Neue Inneneinheit der Wärmepumpe in Swisttal
100+Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
9eigene Standort-Teams in NRW
46 %Förderung im Standardfall
1fester Ansprechpartner