Abgeschlossenes Projekt · Wärmepumpe · Hattingen

Wärmepumpe im Zweifamilienhaus. Raus aus der Gasheizung von 1995.

Im Zweifamilienhaus von Familie Klaffki arbeitete noch die Gasheizung aus dem Jahr 1995, mit entsprechendem Verbrauch. In sieben Wochen von der Planung bis zur Inbetriebnahme wurde daraus eine Bosch-Wärmepumpe mit 55 % KfW-Förderung und rund 2.290 Euro weniger Heizkosten im Jahr.

Zweifamilienhaus · Hattingen Abgeschlossen 2026 Eigene GIEDORF-Teams
Wärmepumpe am Zweifamilienhaus von Familie Klaffki in Hattingen
Das Projekt in Kürze
  • 1Fundament & Kernbohrungen
  • 2Verrohrung & Systemintegration
  • 3Inbetriebnahme & Abnahme
  • 4Inbetriebnahme und Übergabe
7 Wochenvon der Planung bis zur Inbetriebnahme
15 kWHeizleistung
8,7 kWNorm-Heizlast
204 m²Wohnfläche, komplett versorgt
Ausgangssituation

Eine Gasheizung aus dem Jahr 1995. Und der richtige Moment für einen Neuanfang.

Seit fast drei Jahrzehnten heizte die Gasheizung das Haus der Familie Klaffki, ein Bestandsgebäude mit zwei Wohneinheiten, 204 m² Wohnfläche und sieben Bewohnern in Hattingen. Mit einem jährlichen Gasverbrauch von rund 32.000 kWh war absehbar, was der nächste Winter bedeuten würde: steigende Kosten, wachsende Abhängigkeit von einem volatilen Energiepreis und eine Anlage, die sich dem Ende ihrer wirtschaftlichen Laufzeit näherte.

Statt erneut in fossile Heiztechnik zu investieren, entschied sich die Familie für den konsequenten Schritt: Umstieg auf eine Wärmepumpe. Die Argumente lagen auf der Hand, planbare Betriebskosten, deutlich geringere CO₂-Emissionen und die Unabhängigkeit von einem Energieträger, dessen Preis sich kaum langfristig kalkulieren lässt.

Das Heizsystem des Hauses ist gemischt: Heizkörper im Erd- und Obergeschoss sowie Fußbodenheizung im Keller. Auf Basis der raumweisen Heizlastberechnung nach DIN/TS 12831 wurde ein Bedarf von 14,1 kW ermittelt, die präzise Grundlage für die Auslegung der neuen Anlage.

Genau diese Grundlage macht den Unterschied: Wer eine Wärmepumpe nicht mit realistischen Gebäudedaten plant, riskiert entweder unnötige Mehrkosten durch Überdimensionierung oder Unterversorgung bei Kälteeinbrüchen. Beides ist bei GIEDORF ausgeschlossen, jedes Projekt beginnt mit der Heizlastberechnung, nicht mit dem Produktkatalog.

Das Objekt im Überblick

  • LageHattingen, NRW
  • HaustypBestandsgebäude, Ein-/Zweifamilienhaus (2 Wohneinheiten)
  • Wohnfläche204 m²
  • Bewohner7 Personen
  • Alte HeizungGasheizung (1995)
  • HeizsystemHeizkörpe + Fußbodenheizung
  • BesonderheitFundamentbau und zwei Kernbohrungen durch die Kellerwand
Technik und Dimensionierung

Darum hat GIEDORF exakt diese Wärmepumpe gewählt. Und keine andere.

Der Ausgangspunkt jeder GIEDORF-Planung ist nicht das Produktportfolio, sondern die Heizlastberechnung. Denn erst wenn bekannt ist, wie viel Wärme ein Gebäude tatsächlich benötigt, lässt sich die richtige Anlage auswählen.

Für das Haus der Familie Klaffki ergab die raumweise Berechnung eine Norm-Heizlast von 14,1 kW. Die gewählte Zewotherm Lambda EU15L mit 15 kW Nenn-Heizleistung deckt diesen Wert zuverlässig ab, abgestimmt auf das gemischte Heizsystem aus Heizkörpern und Fußbodenheizung, das unterschiedliche Vorlauftemperaturen erlaubt und damit eine hohe Jahreseffizienz von SCOP 5,73 ermöglicht.

Mit diesem Wert gehört die Lambda EU15L zu den effizientesten Wärmepumpen, die je im unabhängigen Testzentrum Buchs (Schweiz) geprüft wurden. Das eingesetzte Kältemittel R290 ist nicht nur klimaschonend (GWP: 3), sondern sichert auch den 5-prozentigen Effizienzbonus der KfW und hebt die Gesamtförderung zusammen mit dem Klimageschwindigkeitsbonus auf 55 %.

Referenzanlage der Wärmepumpe in Hattingen
Die neue Anlage, eingebunden in das bestehende System.
Projektverlauf

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Jeder Schritt getaktet, damit der Alltag im Haus so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.

01

Fundament & Kernbohrungen

Fundament gemäß Herstellervorgabe erstellt. Zwei Kernbohrungen durch die Kellerwand. Pflaster aufgenommen, Graben ausgehoben, Rohr eingebracht, Pflaster neu verlegt.

02

Verrohrung & Systemintegration

Die fast 30 Jahre alte Gastherme wurde fachgerecht demontiert, abtransportiert und die Gasleitungen stillgelegt.

03

Inbetriebnahme & Abnahme

Innen- und Außeneinheit vollständig verrohrt und isoliert, inklusive Pufferspeicher, Warmwasserspeicher, Schlammabscheider, Magnetitfilter sowie kompletter Elektroinstallation mit Überspannungsschutz. Alle Thermostatventile erneuert.

Das Ergebnis

Was Familie Klaffki mit dieser Entscheidung erreicht hat

Aus dem alten Heizsystem wurde ein sauber geplanter Umstieg, ohne Kompromisse bei der Auslegung:

  • Heizung nach 7 Wochen wieder in Betrieb
  • Anlage exakt dimensioniert: 15 kW Heizleistung auf 8,7 kW Heizlast
  • Gasheizung (1995) ersetzt durch Luft-Wasser-Wärmepumpe (Monoblock, Außengerät)
  • Förderung gesichert, Antrag durch GIEDORF gestellt
  • Ein fester Ansprechpartner, von der Beratung bis nach der Übergabe

Die neue Anlage

  • TypLuft-Wasser-Wärmepumpe (Monoblock, Außengerät)
  • Heizleistung15 kW
  • Norm-Heizlast8,7 kW
  • AufstellortAußenbereich
Förderung

So wird ein Projekt wie dieses gefördert.

Der Heizungstausch macht Projekte wie dieses zum Fall für die KfW-Heizungsförderung: 30 Prozent Basisförderung plus 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus für den Tausch der alten Heizung. Den Antrag stellen wir vor der Bestellung, damit der Zuschuss gesichert ist, bevor die Montage beginnt. Bei förderfähigen Kosten von bis zu 28.000 Euro im Einfamilienhaus sind das im Standardfall bis zu 12.880 Euro Zuschuss.

Alles zur Förderung 2026
30 %Basisförderung Wärmepumpe
16 %Klimageschwindigkeitsbonus beim Heizungstausch
46 %Zuschuss im Standardfall
bis 80 %möglich mit Einkommensbonus

KfW-Programm 458, Stand: BEG-Reform vom 21. Juli 2026. Boni kombinierbar bis maximal 70 %, für Haushalte mit niedrigem Einkommen bis 80 % der förderfähigen Kosten. GIEDORF übernimmt Prüfung und Antragstellung komplett.

Warum GIEDORF

Ein Projekt aus einer Hand, mitten in unserem Einzugsgebiet.

Hattingen gehört fest zu unserem Einsatzgebiet: Beratung, Planung und Montage kamen komplett von eigenen GIEDORF Monteuren, vom Meisterbetrieb der SHK-Innung mit Sitz in Neuss. Keine Subunternehmer, keine Schnittstellen, ein Festpreis.

Und weil wir mit festen Regionalteams arbeiten, bleibt auch nach der Übergabe jemand erreichbar, der die Anlage kennt.

Innungsfachbetrieb Sanitär Heizung Klima Mitglied im Bundesverband Wärmepumpe Energiegemeinschaft für die Region Düsseldorf Mitglied im E-Handwerk
Ihr nächster Schritt

Ihr Haus könnte das nächste sein.

Der erste Schritt ist eine kostenlose Beratung: Bestandsaufnahme, Förderprüfung und ein Festpreis-Angebot, das Sie in Ruhe prüfen können. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Beratung anfragen
Referenzanlage der Wärmepumpe in Hattingen
100+Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
9eigene Standort-Teams in NRW
7Wochen Projektdauer bei diesem Objekt
1fester Ansprechpartner