Für Gewerbe, Industrie und Handwerk

Photovoltaik für Unternehmen in NRW

Gewerbeanlagen rechnen sich meist schneller als Anlagen auf Eigenheimen, weil der Verbrauch tagsüber anfällt, genau dann, wenn die Sonne liefert. Wir analysieren Ihren Lastgang und legen die Anlage auf maximalen Eigenverbrauch aus.

Lastganganalyse statt Faustformel Statikprüfung inklusive Betrieb ohne Ausfallzeit
Fullblack-Photovoltaikmodule auf einem Gewerbedach
Ihr Projekt in vier Schritten
  • 1Lastganganalyse
  • 2Statik und Netzverträglichkeit
  • 3Festpreis und Einspeisemodell
  • 4Montage im laufenden Betrieb
Gewerbliche Photovoltaik: die Eckdaten Stand: August 2026
Typische Größe30 bis 750 kWp auf Hallen- und Flachdächern
Eigenverbrauchhäufig 60 bis 90 %, weil der Verbrauch tagsüber anfällt
Amortisationoft 6 bis 10 Jahre, schneller als im Eigenheim
SteuerAbschreibung und Vorsteuerabzug möglich
Netzanschlussab 30 kWp erweiterte Anmeldung, ab 100 kWp Direktvermarktung
BetriebMontage im laufenden Betrieb, Abschaltungen nur nach Absprache
Wirtschaftlichkeit

Warum sich Gewerbeanlagen schneller rechnen.

Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern im Verbrauchsprofil.

01

Der Lastgang entscheidet

Produktion, Büro und Kühlung laufen tagsüber, parallel zur Erzeugung. Wo im Eigenheim 30 Prozent Eigenverbrauch normal sind, erreichen Gewerbebetriebe häufig 60 bis 90 Prozent. Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Industriestrom zum vollen Arbeitspreis.

02

Dach, Statik und Bestand

Hallendächer sind oft für Zusatzlasten ausgelegt, aber nicht immer. Wir prüfen Statik, Abdichtung und Restlebensdauer vorab, eine Anlage auf einem Dach, das in fünf Jahren saniert werden muss, kostet zweimal Montage.

03

Speicher, Lastmanagement, Ladepunkte

Lastspitzen kosten im Gewerbetarif überproportional. Speicher und Lastmanagement kappen sie, Ladepunkte für den Fuhrpark nutzen den Mittagsüberschuss. Wir planen die Bausteine gemeinsam statt nacheinander.

Mehr als Stromkosten

Was Ihr Unternehmen wirklich davon hat

Die Anlage rechnet sich über den Eigenverbrauch, aber bezahlt macht sie sich an mehr Stellen, als die Amortisationsrechnung zeigt.

Kalkulierbar

Ihr Strompreis für 25 Jahre

Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach ist vom Strommarkt entkoppelt. Während Ihre Wettbewerber Preisrunden mittragen, kennen Sie Ihre Erzeugungskosten auf Jahre im Voraus, eine Planungsgröße, die sonst niemand liefert.

Nachhaltigkeit

CO₂-Bilanz, die Sie belegen können

Immer mehr Kunden, Konzerne und Ausschreibungen fragen nach Ihrer CO₂-Bilanz. Eigener Solarstrom senkt Ihre Emissionen messbar, mit Zahlen aus dem Monitoring statt gekaufter Zertifikate.

Rendite

Ihr Dach arbeitet mit

Die Hallenfläche ist bezahlt, gedämmt und versichert, sie verdient nur nichts. Mit PV wird aus toter Fläche ein Betriebsmittel, das jedes Jahr Stromkosten ersetzt.

Steuern

Abschreibung und Vorsteuerabzug

Als Unternehmen schreiben Sie die Anlage ab und ziehen die Vorsteuer, was die tatsächliche Investition spürbar drückt. Die Details rechnet Ihr Steuerberater, die Zahlen dafür liefern wir.

Vertrieb

Ein Argument, das Aufträge gewinnt

„Produziert mit eigenem Sonnenstrom“ ist in vielen Branchen ein echtes Verkaufsargument geworden und in Ausschreibungen zunehmend ein Bewertungskriterium.

Fuhrpark

Mittagsüberschuss lädt die Flotte

Transporter und Dienstwagen elektrifizieren sich und stehen mittags oft auf dem Hof, genau wenn das Dach am meisten liefert. Ladepunkte planen wir gleich mit.

Schritt für Schritt

Vom Lastgang zur fertigen Anlage

Fünf Schritte, ein fester Ansprechpartner für Ihr Projekt und Ihr Betrieb läuft dabei einfach weiter.

01

Lastganganalyse

Wir werten Ihren Lastgang oder ersatzweise die Verbrauchsabrechnungen aus. Ziel ist nicht das vollständig belegte Dach, sondern der Punkt, an dem Eigenverbrauch und Investition im besten Verhältnis stehen.

02

Statik und Dach

Hallendächer sind oft für Zusatzlasten ausgelegt, aber nicht immer. Wir prüfen Statik, Abdichtung und Restlebensdauer vorab, bevor auch nur ein Modul bestellt wird.

03

Netz und Einspeisemodell

Netzverträglichkeitsprüfung beim Netzbetreiber und die Entscheidung über Überschusseinspeisung, Volleinspeisung oder Direktvermarktung. Ab 100 kWp ist die Direktvermarktung Pflicht, das rechnen wir von Anfang an ein.

04

Montage im laufenden Betrieb

Ihre Produktion läuft weiter. Erforderliche Abschaltungen für den Netzanschluss legen wir auf Randzeiten oder Betriebsruhe, abgestimmt mit Ihrer Betriebsleitung.

05

Monitoring und Ausbau

Nach der Inbetriebnahme sehen Sie im Monitoring, was Ihr Dach liefert. Speicher, Lastmanagement und Ladepunkte planen wir als Bausteine gleich mit oder rüsten sie später nach.

Das richtige Modell

Überschuss, Volleinspeisung oder Direktvermarktung?

Wie Ihr Solarstrom vergütet wird, entscheidet mit über die Wirtschaftlichkeit. Welche Variante zu Ihrem Lastgang passt, rechnen wir durch, hier der Überblick.

KriteriumÜberschusseinspeisungVolleinspeisungDirektvermarktung
Prinziperst selbst verbrauchen, Rest ins Netzkompletter Ertrag ins NetzVerkauf über einen Vermarkter an der Börse
Geeignet fürBetriebe mit Tagesverbrauch, der RegelfallDächer ohne nennenswerten EigenverbrauchAnlagen ab 100 kWp (verpflichtend)
VergütungEinspeisevergütung für den Überschusseigener, höherer VergütungssatzMarktpreis plus Marktprämie
Bei GIEDORFStandardempfehlung nach Lastganganalyserechnen wir auf Wunsch dagegenplanen wir ab 100 kWp von Anfang an ein
Fördermittel nutzen

Förderung für Gewerbe: andere Hebel als im Eigenheim.

Die null Prozent Mehrwertsteuer fürs Eigenheim gelten für Sie nicht, dafür haben Unternehmen die stärkeren Hebel: zinsgünstige KfW-Finanzierung, steuerliche Abschreibung und die Marktprämie in der Direktvermarktung. Was in Ihrem Fall greift, rechnen wir in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ein und Ihr Steuerberater bekommt von uns die Zahlen dafür.

Alles zur PV-Förderung
KfW 270zinsgünstiger Förderkredit für PV und Speicher
AfAAnlage über die Nutzungsdauer abschreibbar
bis 50 %Investitionsabzugsbetrag vorab, je nach Betriebsgröße
MarktprämieVergütung in der Direktvermarktung ab 100 kWp

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach § 7g EStG hängen u. a. von Gewinngrenzen ab, das klärt Ihr Steuerberater, die Investitionszahlen liefern wir. Regionale Programme prüfen wir projektbezogen. Stand: 2026.

Nachhaltigkeit mit Substanz

Grün, das man nachrechnen kann

Nachhaltigkeit ist im Mittelstand längst keine Imagefrage mehr: Große Auftraggeber reichen ihre Berichtspflichten die Lieferkette hinunter, Banken fragen beim Kreditgespräch nach der Klimastrategie, und in Ausschreibungen entscheiden CO₂-Kennzahlen mit über den Zuschlag.

Eine eigene PV-Anlage ist dafür der ehrlichste Baustein: Sie kauft keine Zertifikate, sie erzeugt und jede Kilowattstunde ist im Monitoring dokumentiert. Wir liefern Ihnen die Anlage samt der Zahlen, mit denen Ihre Nachhaltigkeit belegbar wird statt behauptet.

Das liefert Ihre Anlage fürs Reporting

  • Jährlich erzeugte Kilowattstunden, direkt aus dem Monitoring
  • Daraus rechnerisch eingesparte CO₂-Menge für Ihr Reporting
  • Herkunft belegbar: eigener Strom vom eigenen Dach, keine Zertifikate
  • Zahlen, die in Kundenaudits, Ausschreibungen und Bankgesprächen bestehen
Aus einer Hand

Warum GIEDORF der richtige Partner für Ihr Projekt ist

Sie vergeben kein Bastelprojekt und bekommen auch keins: Als Meisterbetrieb mit über 100 Mitarbeitenden und neun Standort-Teams in NRW planen und bauen wir Gewerbeanlagen mit eigenen Monteuren und eigenen Elektro-Fachkräften. Wer auf Ihrem Dach steht, trägt unseren Namen.

Sie haben einen festen Ansprechpartner von der Lastganganalyse bis zur Inbetriebnahme und danach bleiben wir es: Wartung, Monitoring und der spätere Ausbau um Speicher oder Ladepunkte kommen aus derselben Hand. Das erspart Ihnen die Koordination von fünf Gewerken und einen Schuldigen-Suchtag, wenn mal etwas klemmt.

Das heißt für Ihr Projekt konkret

  • Meisterbetrieb mit über 100 Mitarbeitenden und neun Standort-Teams in NRW
  • Eigene Monteure und Elektro-Fachkräfte, keine Subunternehmer-Kette
  • Ein fester Ansprechpartner von der Lastganganalyse bis zum Monitoring
  • Wartung, Monitoring und späterer Ausbau aus derselben Hand
Innungsfachbetrieb Sanitär Heizung Klima Mitglied im Bundesverband Wärmepumpe Energiegemeinschaft für die Region Düsseldorf Mitglied im E-Handwerk
Der schnellste Einstieg

Schicken Sie uns Ihren Lastgang

Ihren Lastgang bekommen Sie beim Messstellenbetreiber oder Energieversorger oder Sie schicken uns einfach die letzten Stromabrechnungen. Wir werten die Daten aus und sagen Ihnen belastbar, welche Anlagengröße sich für Ihren Betrieb rechnet. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

Projekt anfragen
Gewerbegebäude eines GIEDORF Kunden in NRW
0 €kostet Sie die Ersteinschätzung
30–750kWp typische Projektgrößen
9eigene Standort-Teams in NRW
100+Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu gewerblicher Photovoltaik

Ab welcher Größe lohnt sich eine gewerbliche PV-Anlage?+

Entscheidend ist nicht die Größe, sondern der Eigenverbrauch. Schon ab etwa 30 Kilowatt Peak rechnen sich Anlagen gut, wenn der Strom überwiegend selbst genutzt wird. Bei Betrieben mit hohem Tagesverbrauch amortisieren sich Anlagen häufig in sechs bis zehn Jahren.

Was ist bei der Statik von Hallendächern zu beachten?+

Die zusätzliche Last aus Modulen und Unterkonstruktion liegt bei etwa 15 bis 25 Kilogramm je Quadratmeter. Viele Hallendächer tragen das problemlos, ältere Leichtbaukonstruktionen nicht immer. Wir lassen die Statik vorab prüfen und dokumentieren das Ergebnis.

Muss ich den Strom direkt vermarkten?+

Ab 100 Kilowatt Peak ist die Direktvermarktung verpflichtend, darunter ist sie optional. Wir rechnen beide Varianten und beziehen die Kosten des Direktvermarkters in die Wirtschaftlichkeit ein, statt sie außen vor zu lassen.

Kann die Anlage im laufenden Betrieb gebaut werden?+

In aller Regel ja. Die Dacharbeiten stören den Betrieb kaum, lediglich für den Netzanschluss und die Arbeiten am Hauptverteiler ist eine kurze Abschaltung nötig. Diese legen wir auf Randzeiten, Wochenenden oder Betriebsruhe.

Welche steuerlichen Vorteile gibt es für Unternehmen?+

Gewerbliche Anlagen können regulär abgeschrieben werden, der Vorsteuerabzug ist bei Regelbesteuerung möglich. Die Details hängen von Rechtsform und Nutzung ab, dafür ist Ihre Steuerberatung der richtige Ansprechpartner, wir liefern die technischen Daten.

Erst den Lastgang, dann das Dach.

Wir analysieren Ihr Verbrauchsprofil, prüfen Statik und Netzanschluss und legen Ihnen eine Anlage vor, die sich über den Eigenverbrauch trägt.